Was ist Permakultur?

Nachhaltige Entwicklung durch Permakultur
oder die Potenziale von Permakultur in der Entwicklungszusammenarbeit

Permakultur ist die Wissenschaft der angewandten ökologischen Gestaltung. Bill Mollison (alternativer Nobelpreis 1983) und David Holmgren kombinierten traditionelles indigenes Wissen über Pflanzen, Tiere und soziale Systeme mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie formulierten die 3 ethischen Grundprinzipien: people care, earth care und fair share und entwickelten unterschiedliche Sets von Gestaltungsprinzipien und Planungsmethoden.

Im Gegensatz zu universitären Wissenschaften studiert die Permakultur die Wechselbeziehungen und sinnvolle Kombinationen von Lebewesen und ihrer Umwelt.

Daraus resultiert die Möglichkeit, nachhaltige Systeme von Menschen in Einklang mit der Natur zu gestalten.

 

 

Permakultur ist eine Philosophie und ein Ansatz zur Landnutzung, der Mikroklima, ein-und mehrjährige Nutzpflanzen, Tiere, Böden, Wasser- und Energiemanagement und menschliche Bedürfnisse zusammendenkt, die sich in sinnvoller Wechselbeziehung zu komplexen produktiven Gemeinschaften entwickeln.

In der Entwicklungszusammenarbeit bietet der Ansatz der Permakultur eine sinnvolle Möglichkeit, nachhaltige Entwicklung durch die Kombination unterschiedlicher Ziele zu erreichen, wie z.B. Empowerment und Gemeinschaftsbildung, Ernährungssouveränität und Gesundheitsvorsorge, regionale Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschutz, Abfallwirtschaft, angepasste Technologien und erneuerbare Energien…

Permakultur ist ein holistischer Ansatz, um nachhaltige Projekte zu planen und umzusetzen. Dabei dienen natürliche Prozesse und Muster als Vorbilder.

Wir bieten regelmäßig workshops zu Permakultur an. Siehe Rubrik „workshops“.

www.permakultur.de

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