Nachhaltige Ziele Nachhaltige Städte

Nachhaltige Städte Nachhaltige Ziele

Interviewfolge Themenbereich Architektur & Wohnen

Hallo & Willkommen zur Interviewfolge des Themenbereiches Architektur & Wohnen.

Heute hört ihr jeweils die Inputvorträge von Nadine Appelhans & Aziz Lamère. Aus beiden Vorträgen habt ihr bereits in der letzten Folge, dem Gespräch von Elisa und mir, Ausschnitte gehört.

Nadine gibt uns einen Einblick in ihre Arbeit an der TU Berlin & sie spricht über: die unterschiedlichen Urbanisierungsprozesse im globalen Norden & Süden das Hinterfragen der Formulierungen globaler Norden & globaler Süden ein Beispiel dafür, dass ein Konzept, das in einem Land funktioniert nicht automatisch auf ein anderes Land angewendet werden kann das Reflektieren, der eigenen Position & Perspektive (Spoiler: es ist wichtig! ) den eurozentrischen Blick im Vortrag von Aziz Lamère erfahrt ihr mehr über: kulturelle Unterschiede zwischen den Menschen der Länder in Afrika & Europa wie schwer die Integration auf Grund der Unterschiede in Deutschland sein kann wie wir mit der Bürde des Kolonialismus umgehen können/sollten (?!).
So weit zur heutigen Folge.

Wir freuen uns auf euer Feedback. Die nächste Folge gibts am 23.8.2021. Es wird um Best Practice Beispiele bezogen auf unseren Konsum und globale Wertschöpfungsketten gehen. Genauer gesagt: um Schokolade! Luxusgut in Europa zu konventionell nicht luxuriösen Bedingungen hergestellt.

Wir hören uns!

 

In den kommenden 14 Monaten dreht sich alles um die  SDGs 11 & 12 !

Globalisierte Warenströme und die Urbanisierung schreiten weltweit voran, deshalb werfen wir neben unseren Konsum- & Produktionsmustern einen Blick auf Handlungsfelder der nachhaltigen Stadtentwicklung. Wir wollen vom globalen Süden lernen, was für ein gutes Leben notwendig ist und wie qualitatives Wachstum aussehen kann. Dabei bedienen wir uns der Konzepte des Postwachstums, der Commons, der Suffizienz und der Permakultur.

Angesichts des enormen Umweltverbrauchs müssen sich die Industrieländer langfristig mit DeGrowth-Theorien beschäftigen, um die Sustainable Development Goals (SGD) und das Klimaabkommen einzuhalten. Dazu wollen wir einen aktiven Beitrag leisten! Wir gestalten das Projekt gemeinsam mit lokalen Akteur*innen, Wissenschaftler*innen und sozial-ökologischen Unternehmen. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Mitarbeit und Unterstützung von  GoodMood-Food, Afyamoto, Shift-Phone, NARUD und Dr. Ing. Paola Alfaro-d’Alençon von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Research Fellow der TU Berlin! Wir freuen uns sehr, dass wir diese geballte Expertise für unser Projekt gewinnen konnten und freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit!

 

 

www.narud.org

https://change-my-climate.eu

https://www.instagram.com/change_my_climate/

Link zum Podcast:

https://cloud.systemli.org/s/9eJbkX5Qk9AMEAQ

 

 

 

 

In einer vielseitigen Gruppe aus Akteuren, unterschiedlicher Herkunft und mit verschiedenen Kompetenzen, entwickeln wir in diesem Jahr eine Workshop-Broschüre zu den SDGs 11 (Nachhaltige Städte und Siedlungen) und 12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion). Durch die kollektive Entwicklung der Broschüre bündeln wir das geballte Wissen und wertvolle Praxiserfahrungen unserer Partner. Wir möchten eurozentrische Perspektiven aufbrechen und euch das Leben unserer Protagonisten in der nördlichen und südlichen Hemisphäre vorstellen. Wie sind diese beiden Leben miteinander verbunden und was können wir eigentlich voneinander lernen?

Wir laden euch ein Teil des Projektes zu werden und an unseren Workshops teilzunehmen oder ganz entspannt unseren PodCast zu lauschen!

Podcast #2

Daniel Dahm ist Wissenschaftler, Dozent, Aktivist und tief im Herzen vermutlich immer noch Punkrocker. Seit 15 Jahren war Sonntag, der 02.05.2021, erstmalig wieder ein freier Tag für ihn. Seine Arbeit versteht er als Pflicht am Planeten und proklamiert laut: Mars sucks! Mehr erfahrt ihr im Podcast.

Foto: Daniel Dahm (bei einem Vortrag 2015)
Lizenz: CC BY-SA 4.0

unehmen oder ganz entspannt unseren PodCast zu lauschen!

DO-UT-DES

Nachhaltigkeit vom Süden lernen?!

DO-UT-DES  = Ich gebe, damit Du geben kannst,  ist eine dialogische und interaktive Wanderausstellung, Veranstaltungsreihe und Web-Plattform über nachhaltige Projekte der solidarischen Entwicklungszusammenarbeit.

In den letzten Jahren spielt neben den Projekten der solidarischen und partizipativen Entwicklungszusammenarbeit auch der Anspruch der Nachhaltigkeit angesichts der energie- und klimapolitischen Herausforderungen und dem Bedürfnis nach einer machbaren Strategie der „Stadt des Übergangs“ eine größere und aktivierende Rolle. SONED e.V. war maßgeblich beteiligt, die „Transition-Town-Idee“ in die Metropole Berlin zu übertragen.
Der SONED e.V. war durch die Kooperation mit der Permakultur Akademie auch beteiligt an der EU-geförderten Lernpartnerschaft „transition to resilience, einLernabenteuer für Agenten des Wandels“.
Aus diesen beiden Erfahrungsansätzen entstand die Idee, mit dem bildungspolitischen Instrument einer „dynamischen“ Wanderausstellung ein Projekt zu schaffen, bei dem Akteure der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit in der Region Berlin/Brandenburg zeitlich niederschwellig zusammenarbeiten können.
Dieser Ausstellungsbereich soll einen vernetzenden Effekt mit anderen NGOs und Projektträgern der Entwicklungszusammenarbeit in der Region Berlin/Brandenburg entwickeln. Geplant sind momentan 12 Rollplakate als Ausstellungskernbestand.

Weiterführende Informationen soll es in der parallel entstehenden Web-Seite der Wanderausstellung geben. Hier geht es nicht nur um ein weiteres Präsentationsmedium. Die Web-Präsenz soll als Anlaufpunkt funktionieren, um die Wanderausstellung bekannt zu machen um diese in der Region Berlin/Brandenburg nutzen zu können. Weiterhin wollen wir gemeinsam mit den beteiligten und präsentierten Projekten überlegen, wie es technisch und kommunikativ möglich gemacht werden kann, dass ein/e interessierte/r Besucher/in der Wanderausstellung Kontakt mit dem jeweiligen Projekt aufnehmen kann, und darüber informiert wird, ob und wie die Möglichkeit besteht, für eine bestimmte Zeit selber in dem Projekt tätig werden zu können.
Im Rahmen der Wanderausstellung sollen auch zielgruppenorientierte Vertiefungsseminare erarbeitet und angeboten werden. Das soll mit Projektbeginn gestartet werden, soll aber der Arbeitsschwerpunkt im zweiten Halbjahr 2013 sein.
Hier sollen gezielt Mitmachmöglichkeiten bei den Projekten herausgearbeitet werden, aber auch die nötigen Schritte vermittelt werden, um ein neues Projekt erfolgreich zu entwickeln und umzusetzen.

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