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Veranstaltungen im Dezember: 7.12.2009 Nachhaltigkeitskonzepte in der Städtepartnerschaft F`hain-Kreuzberg mit San Rafael del Sur/Nicaragua Der Verein setzt im Namen des Bezirks Kreuzberg (jetzt Friedrichshain-Kreuzberg) die politische Städtepartnerschaft in Nicaragua und in Berlin praktisch um. Partnerschaft bedeutet für den Verein, dass Menschen unterschiedlicher Sprache, Kultur und Lebensbedingungen voneinander lernen, einander akzeptieren und sich unterstützen. Integrierte Entwicklung beinhaltet somit sowohl ökonomische als auch soziale und ökologische Komponenten, die es optimal mit einander zu verbinden gilt. Diese erweiterte Definition der Armutsbekämpfung orientiert sich am Begriff der Nachhaltigkeit, der seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro in aller Munde ist. "Global denken, lokal handeln" ist das Schlagwort, das seit diesem Zeitpunkt die kommunale Entwicklungszusammenarbeit prägt.
Beginn : 19:30 Uhr
14.12.2009
Ideenwerkstatt zu Nord-Süd-Transitiontown-Partnerschaften
TransitonTown Friedrichshain - Kreuzberg / San Rafael del Sur Was können die beiden Städte voneinander lernen? Welche Themen kann eine Partnerschaft mit Leben füllen? Wie sieht das aus und wie geht es konkret weiter?
Beginn : 19:30 Uhr
21.12.2009
Lesung "Olten - alles aussteigen" 1991 von P.M. (Paranoia City Verlag ISBN 3 907522 08 7) "OLTEN - ALLES AUSSTEIGEN handelt im Jahre 1997, wenn die Schweiz sich zur Region Olten aufgelöst haben wird. Dann werden die Menschen in Großhaushalten leben, geldlos und fast ohne Uhren. Die Eisenbahn zirkuliert noch, wenn auch langsamer. Mit ihr und anderen Mitteln reisen drei alte Freunde zum Treffen der Historiker nach Olten. Einer steigt von der Bergen herab und erzählt von seiner Sicht der Neuen Dinge. Der andere bereist den Jura, Hochburg des Hightech und der Dritte kommt aus der Großstadt Zürich. Aber zunächst führt uns P.M. vom Grimselpass hinab durch die Niederungen unseres von Abstrusitäten und Widersprüchen strotzenden Alltags hin zur Unvermeidlichkeit der Großhaushalte. P.M. hat seine Überlegungen und Berechnungen zu den Großhaushalten angestellt: Die Sache hat Hand und Fuß; an der Machbarkeit soll es nicht liegen. Darum ist dieses Buch als Vorschlag gedacht: Wie es auch gehen könnte, statt abwärts in die ökologische Katastrophe." (aus dem Klappentext) Hier hat seit langer Zeit ein libertärer Schriftsteller wieder das Zeug dazu, Faktenkenntnis mit visionärer Kraft zu verbinden und das ganze in den Dienst einer mutigen Utopie zu stellen. Das "ernsthafteste" Buch von P.M. (unterstützt von Urban Gwerder und Daniel de Roulet) und auf jeden Fall das überzeugendste. Beginn : 19:30 Uhr Montags Nachbarschaftstreff + BioVokü Kreutziger Straße 19
Veranstaltungsreihe Unter dem Banner des "Transition Town Movement" sind in Großbritannien in den letzten drei Jahren in mittlerweile 30 Kommunen und Regionen lokale Initiativen entstanden, die nicht mehr länger auf Politik und Verwaltung warten wollen, um die "Autonomie und Widerstandsfähigkeit" ihres Wohnorts zu stärken und ihren "CO²-Fußabdruck zu verkleinern". Wie kann man eine Kommune so organisieren, dass sie so effizient, energiesparend und ausfallsicher funktioniert wie ein natürliches Ökosystem und ihre Bewohner trotzdem ein zufriedenes Leben führen können, ohne Mangel zu leiden? Zum "Transition Town Movement" gehören viele Vorstellungen, die einem bekannt vorkommen wie lokales Wirtschaften, autonome Energieversorgung, etc.
Wir sehen den "Bottom-Up"-Ansatz als sehr geeignet, um viele
Basisinitiativen vom "Nachbarschaftsgarten Rosa Rose" bis zu
"Mediaspree versenken" zusammenzuführen und Synergien und neue Projekte
zu generieren.
Beginn jeweils 19:30 Uhr
Kreutzigerstraße 19 – 10247 Berlin – Tel/Fax 030/294 54 01 –
E-mail: info ätt soned.de
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