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Spendenaufruf Kenia

Dieses Projekt und der aktuelle Spendenaufruf 2010 ist auch auf folgenden online-Spendenportalen vorgestellt und Sie können es dort als Fürsprecher oder als Spender unterstützen:

 

Bericht vom Little Stars Projekt von Oktober 2008

Als wir im Oktober unsere Reise nach Kenia antraten, wussten wir nicht benta_und_ihre_familie.jpggenau was uns erwarten würde. Wir landeten in Mombasa und machten uns auf den 2000 km langen Weg zum Victoria Lake, um Bentas Projekte und ihre Schule "Little Stars" auf Rusinga Island zu besuchen. Dort angekommen wurden wir herzlich von Benta und ihrer Familie aufgenommen und sie zeigten uns ihre Arbeit und die Umgebung. Besonders erstaunte uns die Vielzahl von Waisenkindern und Witwen, die aufgrund von AIDS ihre Eltern oder Ehemänner verloren hatten. Durch die anhaltende AIDS Epidemie werden die versorgenden Familienmitglieder weiter in die Armut getrieben und viele können ihren Lebensunterhalt lebensbedingungen_auf_rusinga_island.jpgnur schwer bestreiten bzw. die Kosten für die Schulbildung ihrer Kinder nicht tragen. Oft kümmern sich Verwandte, wie die Großmütter, um ihre verwaisten Enkelkinder und versuchen diese so gut es geht zu unterstützen. Trotzdem  ist die extreme Armut nicht zu übersehen. Sie spiegelt sich vor allem in den Lebensbedingungen wider. Auf Rusinga Island leben ca. 23 000 Menschen die im Durchschnitt kaum älter als 35 Jahre alt werden. Die Mehrheit  der Häuser ist provisorisch aus Holz und Lehm gebaut und die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sanitären Anlagen wie Latrinen. Es gibt weder eine kommunale Wasser- und Stromversorgung noch befahrbare  Straßen. Die Bewohner beziehen schler_von_little_stars.jpgihr täglich notwendiges Wasser aus dem mit Krankheitserregern und Giftstoffen verdreckten  Viktoriasee. Benta, die selbst pensionierte Lehrerin ist und ihren Ehemann verloren hat, nahm sich den Waisenkindern an und gründete die Schule "Little Stars". Dort wird den Waisenkindern die Chance gegeben eine Schule besuchen zu können. Dabei wird ein Solidaritätsprinzip angewandt. Durch die Einnahmen des Schulgelds von Eltern, die es sich leisten können ihre Kinder auf die Schule zu schicken, wird den Waisenkindern eine kostenfreie Schulbildung und eine warme Mahlzeit am Tag finanziert. Das Geld ist jedoch knapp, da Schulbücher und Schulausbauten finanziert werden müssen, um Platz für little_stars.jpgneue Schulklassen schaffen zu können. Als wir auf Rusinga Island angekommen waren ging das Schuljahr dem Ende zu und die Kinder bereiteten sich auf ihre Abschlussprüfungen vor. In dieser Zeit haben wir bei den Vorbereitungen für den "Parents-Day" mitgeholfen, der am Ende eines jeden Schuljahres gefeiert wird. Wir hatten Luftballons und Seifenblasen aus Deutschland mitgebracht und so wurde es ein bunter Tag. Wir überreichten der Schule einen Stapel Bücher für das nächste Schuljahr und sprachen ein paar Mut machende Worte. Die Kinder hatten für die Eltern ein Programm erarbeitet und eine Jugend-Theatergruppe aus Mbita Point rundete die Darbietungen ab. . In dem Programm ging es vor allem um das baumschule-von-benta.jpgThema AIDS - die Kinder sangen dazu Lieder und die Theatergruppe spielte Situationen aus ihrem alltäglichem Leben nach, die sie mit einer klaren Bootschaft versahen , wie zum Beispiel, dass ein junges Mädchen nicht mit älteren Männern schlafen soll auch wenn es dafür "Nettigkeiten" erhält. In der gesamten Zeit unserer Anwesenheit auf Rusinga Island war AIDS  ein allgegenwärtiges Thema, vor allem in der Schule. Aufklärung wird dort ab der ersten Klasse betrieben und nimmt einen hohen Stellenwert ein.
Ein weiteres Anliegen von Benta ist die ausreichende Versorgung der Waisenkinder und Witwen mit Nahrungsmitteln. Aufgrund der AIDS frauengruppe.jpgEpidemie und dem durch die Krankheit hervorgerufenen verfrühten Tod vieler   Erwachsenen im produktiven Alter werden mehr und mehr Flächen unfruchtbar, da die Flächen nicht mehr bestellt werden und auch die Mittel für die Bewässerung knapp sind. Benta betreibt bereits auf ihrem Grundstück eine kleine Baumschule, wo Setzlinge für Nutzpflanzen herangezogen werden. Sie besitzt noch mehr nutzbares Land auf Rusinga Island, was bisher jedoch nicht bestellt werden konnte, da die Mittel für Wasserpumpen, Wassertanks und Zäune fehlen. Um  ihr  Engagement zur Nahrungssicherung voran zu treiben, kooperiert Benta mit verschiedenen Frauengruppen auf Rusinga Island, die sich zu „Genossenschaften“ zusammengeschlossen haben und markt-in-mbita-point.jpggemeinsam Land bewirtschaften. Da Benta auch stellvertretende Vorsitzende von WOWOSEK auf Rusinga Island ist, einem Verein der sich für die Belange der Witwen und Waisenkinder einsetzt, nimmt  die Stärkung von Frauen und Frauenrechten einen weiteren großen Stellenwert in ihrer Arbeit ein.

 



karte_rusinga_island.jpg


Kenia Karte mit Runsinga Island








Besonders beeindruckt hat mich die Entschlossenheit mit der Benta und ihre Familie trotz allen Widrigkeiten den Waisenkindern und Witwen helfen und ihnen dadurch Hoffnung auf einen bessere Zukunft geben.
Alexandra Eisenberger


Spendenaufruf Kenia

Berlin, im Dezember 2007
KANYALA LITTLE STARS brauchen neue Schulbücher

Im Januar ist wieder Schulanfang in Ostafrika. Der Besuch der Vor- und Grundschulen ist frei, Bücher und Hefte müssen allerdings von den Schülern mitgebracht werden. Die Eltern zahlen auch Beiträge für die Schulspeisung und für den Unterhalt der Vorschulen. Dieses Geld aufzutreiben – obwohl für unsere Maßstäbe wenig – ist oft ein großes Problem für die Eltern.

HELFEN SIE MIT !!

Benta Odhiambo in Mbita/Kenia hat aus eigener Kraft eine Vorschule am Victoriasee eingerichtet. Sie und ihre SchülerInnen sind auch im Umweltschutz sehr aktiv und pflanzen Bäume in den Dörfern von Rusinga Island.

Bei meinem Besuch im Januar 2006 wurden die als symbolische Gastgeschenke gedachten Stifte und Schreibtafeln mit Begeisterung aufgenommen. Diese Schulmaterialien können sich die Eltern oft nicht leisten oder sind nicht in den Dorfläden vorrätig. Auch Schulbücher sind teuer und so teilt sich oft die ganze Klasse ein Buch. Dass so keine Qualität im Unterricht erreicht wird, ist klar. Aber das Motto von Bentas Schule heißt:

    Children are our future.

 

kanyala_kidsschaukel_0204.gif

 

Deshalb möchte SONED e.V. Benta und die „Kanyala Little Stars“ mit den notwendigen Materialien für das nächste Schuljahr versorgen.

  • Nur 20-40€ kosten Bücher und Hefte für einen Schüler (1.-4. Klasse) für ein Schuljahr.
  • Mit nur 10€ pro Monat ist ein Kind in der Vorschule (2-6jährige) versorgt.

Helfen Sie mit, dass Bentas SchülerInnen weiterhin am Unterricht teilnehmen können und mit Freude lernen!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr SONED-Team

 

 

HIER gibts mehr über diese Geschichte....

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