| Kenia |
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zur Projektentwicklung vor 2001 in Kenia siehe auch: archiv/kenia 2001
In Karare konnte das BMZ-geförderte Projekt „Aufbau der ökologischen Selbsthilfe- und Schulungsfarm“ erfolgreich durchgeführt werden. Ebenfalls in Karare fand Anfang des Jahres ein von der Böckler-Stiftung unterstütztes Kulturprojekt statt. Dazu waren 2 Fotografen und eine Musiktherapeutin vor Ort, um die Kultur der Rendille in Bild und Ton festzuhalten. Diese Dokumente wurden der Partnerorganisation überreicht und stehen auch uns zum Kulturaustausch sowie Fundraising zur Verfügung. 2002
Ein Community-Projekt zur nachhaltigen Entwicklung und Wüstenbekämpfung mit wissenschaftlicher Begleitung wurde für die Region Marsabit geplant. Dazu fand im Februar/März 2002 eine Evaluationsreise mit einer Umweltwissenschaftlerin und vier StudentInnen im Praktikum statt. Danach wurde der Projektantrag fertiggestellt und bei der VW-Stiftung eingereicht. 2003
Ein Forschungsantrag zur Landnutzung in der Region Marsabit/Nordkenia wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umweltwissenschaften der Hochschule Vechta, HUB u.a. erarbeitet, bei der VW-Stiftung u.a. eingereicht und beim UN-Sekretariat zur Bekämpfung der Desertifikation vorgestellt. 2004
Durch den zwischenzeitlichen Zusammenbruch der Infrastruktur des Projektpartners Kenia Green Towns Partnership Association konnte erst Ende des Jahres wieder Kontakt zu dieser NGO aufgenommen werden. 2005
Mit dem Projektpartner „Kenia Green Towns Partnership Association“ sowie mit vielen anderen Selbsthilfe-Projekten im Raum Lake Viktoria wurden alte Kontakte aufgefrischt und neue vielversprechende aufgebaut. 2006
Auf dieser Reise in den Westen Kenias wurden Projekte für Freiwilligeneinsätze besucht, zu denen bereits im Vorfeld Kontakte bestanden. Mit einigen davon lässt sich sicher in Zukunft zusammenarbeiten und auch kleinere Projekte wie Ausstattung von Kleinschulen, realisieren. Auch zwei Projekte im District Meru/Mount Kenya, die Projektvorschläge bei SONED eingereicht hatten, wurden besucht und mit ihnen die Möglichkeit eines BMZ-Antrages diskutiert. 2007Ein Kleinprojekt zur Unterstützung/Ausbau der privaten Schule Kanyala Little Stars in Mbita/Region Lake Victoria wird angegangen und zu Weihnachten ein Spendenaufruf gestartet. Hier der Hintergrund der Geschichte:
eine Reise nach Kenia und ihre Folgen... In und um Homa Bay besuchte ich fast ein Dutzend Projekte und sprach mit vielen engagierten Kenianern. Eine darunter habe ich ganz besonders ins Herz geschlossen: Benta Odhiamba, eine tatkräftige und optimistische Frau mit einem großen Herz. Sie war Zeit ihres Lebens Lehrerin und von ihrer bescheidenen Pension betreut sie weiterhin eine Schule für Vor- und Grundschüler: die „KANYALA Little Stars“ in der Kleinstadt Mbita am Lake Victoria. Eine Schule wie viele – Wellblech statt Wände, drei Bänke auf gestampften Boden, kaum Schulmaterial oder Bücher, denn diese müssen die Schüler bzw. ihre Eltern selber kaufen. Oft kein Geld, um die Lehrer ausreichend oder überhaupt zu bezahlen. Zu einer kenianischen Schule gehört auch ein Mittagessen, und auch das bestreitet Benta aus eigener Kasse oder durch Spenden der Gemeinde. Nicht nur von der Notwendigkeit von Bildung (das Motto der Schule ist: "Children are our future") sondern auch von Ökologie und Umweltschutz ist Benta überzeugt und zieht in ihrem Garten Bäumchen, die sie gemeinsam mit den Schülern am Lake Victoria pflanzt.
Zeit, um eine „richtige“ kleine Schule zu bauen, mit gemauerten Wänden, Bänken und Tischen für alle und einem Speisesaal für das Mittagessen. Und natürlich gutem und ausreichendem Material für Lehrer und Schüler.
Für das nächste Schuljahr, das in Ostafrika mit dem Neuen Jahr beginnt, benötigt Benta etwa 1.200 Euro für den laufenden Unterhalt und die Schulmaterialien (darin sind Gehälter für Lehrer nicht enthalten!). Etwas wird von dieser pragmatischen Frau sicher beiseite gelegt werden, um den Neubau des Gebäudes angehen zu können. Auch durch Projektanträge werden wir versuchen, dieses kleine aber wertvolle Projekt zu unterstützen. Und es kommt auch auf Spenden an, die direkt und schnell helfen. Egal welcher Betrag, jeder Euro ist gut investiert in die Schulbildung der Little Stars, denn: Children are our future. |