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Entwicklungspolitische Bildung

Entwicklungspolitische Bildung

Wanderausstellung über die Kultur der Rendille

2002 wurde eine Foto-Wanderausstellung „Die Rendille - Tänze, Trance und Körperschmuck. Nomaden in Kenia“ mit der Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung angefertigt und erstmals im Mai 2002 bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit einem Eröffnungsvortrag präsentiert. Im gleichen Jahr wurde sie in der Galerie Kliz, im Andreas-Gymnasium während der Projekttage, auf dem 2. Weltfest und in der Schule für Erwachsenenbildung im Rahmen der Projekttage ausgestellt.
Ziel der Ausstellung ist die Vorstellung der Lebenssituation des Rendille-Volkes im Norden Kenias und der Projektarbeit von SONED vor Ort.
2003 gelang es, sie an einigen öffentlichen Orten zu präsentieren und mit einem Vortrag zu eröffnen:

  • Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
  • Afrikawochen in Berlin Weißensee
  • Haus der Demokratie, Prenzlauer Berg
  • Gründungskongreß des Instituts für Nomadology in Berlin-Mitte

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Vereins hängen seit Sommer 2005 einige der Fotos in den Büroräumen von SONED in der Kreutzigerstraße.
Die Ausstellung kann gerne bei uns entliehen und an anderen Orten gezeigt werden. Bitte meldet euer Anliegen rechtzeitig an.

Projekttage und Vorträge in Schulen

Seit 2002 bestehen intensive Beziehungen zu Schulen, an denen Projekttage oder -wochen durchgeführt wurden, Bezug nehmend auf die aktuellen Projekte von SONED. Es sind dies die

  • die Freie Schule Baek in der Prignitz
  • die Schule für Erwachsenenbildung in Kreuzberg
  • das Andreas-Gymnasium in Friedrichshain
Hier wurden in den Jahren 2002 und 2003 beispielsweise Solartrockner erprobt, demontiert und für den Versand nach Afrika vorbereitet. Des weiteren bekamen die Schüler mit Hilfe eines Dokumentarfilmes sowie eines Dia-Ton-Vortrags Einblick in die Projekte von SONED in Nordkenia und in das Leben der Rendille in Karare/Nordkenia. Der nigerianische Künstler Akinola Famson studierte mit den Kindern ein Theaterstück ein und führte für die Eltern einen Trommelworkshop durch. Die Ausstellung „Krieg ist kein Kinderspiel" wurde an das Andreas-Gymnasium vermittelt. 2004 wurde Nigeria als Projektland behandelt und mit Hilfe eines Dia-Ton-Vortrags eine Reise nach Osogbo zu den heiligen Stätten der Yoruba gemacht. Das Ziel, den TeilnehmerInnen den Kontinent Afrika, seine Menschen und Kulturen vorzustellen, sowie Vorurteile und Berührungsängste abzubauen, wurde erreicht.
Mit dem Landweg e.V., Freie Schule/Elterninitiativkindergarten in Baeck (Prignitz) konnten weitere Kooperationen vereinbart werden, speziell zum Thema Zusammenarbeit mit Schulprojekten in Afrika. Zur Zeit geplant ist ein Nord-Süd-Erfahrungsaustausch zwischen Lehrern, Eltern und Schülern mit der Perspektive einer Schulpartnerschaft mit einer in Gründung befindlichen Schule in Osogbo/Nigeria.

Erwachsenenbildung

Seit 2005 ist auch die Bildungslandschaft der Erwachsenen wieder mehr im Fokus von SONED e.V. Durch ein neues Vereinsmitglied organisiert, finden regelmäßig Infoveranstaltungen zu Engagement im Ausland, Freiwilligendiensten, Arbeiten im Entwicklungsdienst und ähnlichen Themen an den Volkshochschulen von Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Spandau statt, sowie bei anderen Vereinen wie der Bundjugend oder dem Weltfriedensdienst. Sollten Sie Interesse an einem Vortrag bei Ihrer Institution haben, melden Sie sich bitte bei Monika Frank im SONED-Büro.
Im Oktober 2006 wurde durch Vorträge im Nachbarschaftszentrum Wilhelmshagen die Inlands-/Öffentlichkeitsarbeit des Vereins sowie die Projektarbeit in Kenia sowie in Nigeria vorgestellt und die öffentliche Wahrnehmung dieser Themen mit den jeweils ca. 15 TeilnehmerInnen diskutiert.

Die SONED-Abende - immer montags - werden auch thematisch mit Inhalten gefüllt. siehe regelmäßige Termine